Sozialpädagogische Familien Zürich
 
 
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Vereinsgeschichte

1979 wurde der "Verein heilpädagogischer Grossfamilien des Kantons Zürich" durch 5 Familien gegründet. In der Folge wurden immer wieder neue Familien in den Verein aufgenommen, sodass 1983 zwei Regionalvereine gegründet wurden. Die Familien hiessen von nun an Heilpädagogische Pflegefamilien (HPP). 1984 wurden die beiden Regionalvereine vom Regierungsrat des Kantons Zürich als beitragsberechtigt anerkannt. Die Familien wurden der kantonalen Heimaufsicht unterstellt. Nach einer Umstrukturierungs-Phase wurden der Dachverein und die beiden Regional-Vereine 1992 zu einem einzigen Verein zusammengeführt. Dem Verein gehörten zu diesem Zeitpunkt 14 Heilpädagogische Pflegefamilien an. Seit 1993 gelten für alle Familien die Anerkennungs-Richtlinien des Jugendamtes des Kantons Zürich. Im Januar 1994 verfügte der Regierungsrat des Kantons Zürich einen Familien-Aufnahme-Stopp, welcher im Sommer 2000 aufgehoben und durch ein Plätze-Kontingent von maximal 70 Kindern und Jugendlichen ersetzt wurde.

1999 wurde das zwanzigjährige Bestehen des Vereins gefeiert und gleichzeitig eine neue Ära, die ein ganzes Paket von Veränderungen mit sich brachte, eingeleitet:
  • Im Jahr 2000 wurde eine zentrale Geschäftsstelle in Zürich mit einer teilzeitlich (45%) angestellten Leiterin eröffnet.
  • Der Vorstand setzte sich neu mehrheitlich aus externen, qualifizierten Mitgliedern zusammen.
  • Das Präsidium und das Ressort Finanzen wurden externen Fachpersonen übertragen.
  • Im Mai 2000 nahm der neu geschaffene Fachausschuss die Arbeit auf, der auch eine Arbeitsgruppe "Qualitätssicherung und –entwicklung" installierte.


Diese Neuerungen erfolgten aufgrund einer 1997 von den Vereinsmitgliedern initiierten Konzeptüberprüfung und eines gemeinsam erarbeiteten Leitbildes. Der intensive Entwicklungsprozess wurde von einem aussen stehenden Fachmann für Organisationsentwicklung geleitet und in der Schlussphase vom designierten Präsidenten mitbeurteilt und gestaltet.

Im November 2001 stellte der Verein, unter Leitung des neuen externen Präsidenten beim Amt für Jugend- und Berufsberatung einen Vorschlag für eine weitere umfassende Organisations-Entwicklung vor. In den kommenden Jahren wurden folgende Entwicklungs-Schritte vollzogen:
  • Die Leitung des Vereins wurde in strategische und operative Bereiche aufgeteilt. Der Vorstand übernahm die strategische Führung im Ressort-System und die Geschäfts- und Fachstelle die operative Leitung. Im Jahr 2003 wurde die Geschäfts- und Fachstelle auf 100 Stellenprozent aufgestockt.
  • Es wurde ein neuer Name eingeführt. Der Verein nennt sich seit September 2004 „Verein contetto, Sozialpädagogische Familien Zürich“. Dieser Name ist ein Symbol für das Dach, unter welchem sozialpädagogische Familien gemäss internen Richtlinien stationäre Kinder- und Jugendhilfe leisten. Alle Vereinsmitglieder unterstellen sich so den gleichen Qualitätsstandards. Ebenso sollen unter diesem Dach verschiedene Angebote zusammengefasst werden.
  • Das Kernangebot "Langzeitplatzierungen" wurde beibehalten. Für dieses wurde ein Qualitätssicherungs-System erarbeitet und eingeführt. Die Begleitung der Familien im Rahmen dieses Systems obliegt der Geschäfts- und Fachstelle, während die Kontrollfunktion bei der internen Aufsichtstelle liegt.
  • Neue Angebote unter dem Dach von contetto sind im Aufbau.
  • Es wurde unter Mitwirken aller beteiligten Familien und dem Vorstand ein Qualitätssicherungssystem entwickelt und eingeführt.
  • Als Abschluss des Organisationsentwicklungs-Prozesses wurde das Organigramm angepasst, der Fachausschuss aufgelöst und die Vereinsstatuten angepasst.

 
     
   
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